Mein erster Beitrag und ich kriege kaum einen Satz auf die Reihe.

Weil es zu viele sind. Zu viele Sätze, zu viele Gedanken, Eindrücke von heute,

von gestern, von vorgestern, die einfach durcheinander umherschwirren.

Und je mehr ich die angstmachenden Meldungen höre,

je mehr wünsche ich mir all diesen zu entfliehen, mit Leib und Seele.

Ein Tag voller Masken, so wie ich ihn noch nie erlebt habe.

Und wieder kamen Gedanken. Auf der Straße eine Maske tragen?

Wurde es etwa angeordnet und ich habe es nicht mitbekommen?

Werde ich gleich darauf angesprochen? Dann sage ich “Ich habe es nicht gewusst”.

Die Straßen wirken wie nekrotisiert. Nur einige wenige sind unterwegs, und Gott sei dank,

einer der auch keine Maske trägt.

Kreativität

Und es ist so, dass mich dieses Umfeld hemmt, dass ich lange brauche bis ich meinen Pinsel

in die Hand nehme, dass ich mich nur langsam an mein neues,  angefangenes Werk herantaste.

Und doch versuche ich aus diesem “Ganzen” positives herauszuheben.

Dass wir wachsamer werden müssen im Umgang mit der Natur und  ihren Ressourcen.

Denn sie sind nicht unendlich. Sensibler im Umgang mit unseren Mitmenschen.

Und zum Schluss einige Zeilen von Rainer Maria Rielke.

„Wenn ich die Kunst als eine Lebensanschauung bezeichne, meine ich damit nichts Ersonnenes. Lebensanschauung will hier aufgefaßt sein in dem Sinne: Art zu sein. Also kein Sich-Beherrschen und – Beschränken um bestimmter Zwecke willen, sondern ein sorgloses Sich-Loslassen, im Vertrauen auf ein sicheres Ziel. Kein Erwerben eines stillen, langsam wachsenden Besitzes, sondern ein fortwährendes Vergeuden aller wandelbaren Werte. Man erkennt: diese Art zu sein hat etwas Naives und Unwillkürliches und ähnelt jener Zeit des Unbewußten an, deren bestes Merkmal ein freudiges Vertrauen ist: der Kindheit. Die Kindheit ist das Reich der großen Gerechtigkeit und der tiefen Liebe. Kein Ding ist wichtiger als ein anderes in den Händen des Kindes. Es spielt mit einer goldenen Brosche oder mit einer weißen Wiesenblume. Es wird in der Ermüdung beide gleich achtlos fallen lassen und vergessen, wie beide ihm gleich glänzend schienen in dem Lichte seiner Freude. Es hat nicht die Angst des Verlustes. Die Welt ist ihm noch die schöne Schale, darin nichts verloren geht. Und es empfindet als sein Eigentum Alles, was es einmal gesehen, gefühlt oder gehört hat. Alles, was ihm einmal begegnet ist. Er zwingt die Dinge nicht, sich anzusiedeln.“

Ich wünsche euch eine ruhige Adventszeit und vor allem bleibt gesund.

Aus meinem Buch “Der Garten Eden”